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Die Jungfraubahn

Donnerstag, 27. März 2014 / 11:13 Uhr
aktualisiert: 12:56 Uhr

Die 1912 eröffnete Jungfraubahn ist bis heute eine Meisterleistung der Ingenieurskunst. 16 Jahre lang dauerten die Arbeiten an der Strecke, von der Kleinen Scheidegg durch die Eigernordwand bis rauf aufs Jungfraujoch auf 3454 Meter über Meer, was den Bahnhof zum höchstgelegenen Europas macht.

Die Jungfraubahn führt von der Kleinen Scheidegg durch Eiger und Mönch bis auf das Jungfraujoch mit der höchsten Eisenbahnstation Europas (Tunnelstation, 3'454 m) und überwindet auf einer Länge von 9,34 Kilometern fast 1'400 Höhenmeter.

Initiant und Financier des ehrgeizigen Projekts war der Zürcher Oberländer Industrielle Adolf Guyer-Zeller.

Als er nach einer Bergwanderung vom Schilthorn nach Mürren kam, hatte er die Idee zur legendären Bahn, deren Linienführung er noch in der Nacht auf Papier festhielt. Knapp vier Monate nach seiner Wanderung reichte Guyer-Zeller ein Konzessionsgesuch beim Bundesrat ein.

Der Visionär erlebte die Eröffnung seiner Bahn nicht mehr. Er starb 1899 in Zürich. Dass es die Bahn dennoch gibt, ist seinen Erben zu verdanken, die das Projekt weiter unterstützten und finanzierten. Aus den berechneten 8 Millionen Franken Baukosten wurden am Ende allerdings 16 Millionen Franken - ein schöner Batzen Geld, damals.

(asu/winterguide.ch)


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